Bürgerhaus Oststadt Essen
Sanierung eines denkmalgeschützten Stadtteilzentrums
Das Bürgerhaus Oststadt in Essen wurde zwischen 1973 und 1976 nach Entwürfen des Architekten Friedrich Mebes errichtet und gilt als herausragendes Beispiel des organischen Expressionismus. Das Gebäudeensemble steht inzwischen unter Denkmalschutz und dient seit Jahrzehnten als wichtiger sozialer und kultureller Treffpunkt im Stadtteil Freisenbruch.
Im Rahmen der Sanierung wurden umfangreiche Maßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung, Schadstoffsanierung und Modernisierung umgesetzt. Die charakteristischen Holzpaneeldecken und Wandverkleidungen mussten aufgrund brandschutzrechtlicher und baubiologischer Vorgaben rückgebaut und denkmalgerecht erneuert werden. Ebenso wurden Tür- und Fensteranlagen unter Berücksichtigung gestalterischer und technischer Anforderungen ersetzt.
Neben der technischen Ertüchtigung – einschließlich neuer sicherheitsrelevanter Anlagen wie Brandmelde- und Einbruchmeldesysteme – wurden die Sanitärbereiche vollständig erneuert und ein barrierefreier Ausbau im gesamten öffentlichen Bereich realisiert. Die Fassadenstatik ist neu bewertet und angepasst worden, um den heutigen Anforderungen an Tragverhalten und Windlasten zu entsprechen. Auch die Außenanlagen wurden überarbeitet, inklusive des Wiederaufbaus einer historischen Pergola.
Die Maßnahme wurde bei laufendem Veranstaltungsbetrieb durchgeführt. Zur temporären Unterbringung wurde ein Containerensemble mit Büro- und Seminarräumen auf dem Grundstück vorgesehen. Die Planung erfolgte unter enger Abstimmung mit der Denkmalpflege sowie unter Berücksichtigung der funktionalen Anforderungen eines modernen Bürgerzentrums.
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